Gunhild Rudolph lächelt in einem naturnahen Garten mit Teich und Stauden.

Über mich

Hallo, ich bin Gunhild

Ich bin Gärtnerin und Gartenbauwissenschaftlerin. Und seit ein paar Jahren bin ich vor allem eine, die anderen das Gärtnern beibringt.

Das kam so: In den Jahren, in denen ich Gärten beraten habe, saß ich immer wieder mit Menschen zusammen, die eigentlich alles richtig machen wollten. Sie hatten gelesen, sie hatten recherchiert, sie hatten sogar wunderschön gezeichnete Pläne. Und dennoch standen sie ratlos vor ihrem Beet. Denn zwischen dem, was in einem Buch steht, und dem, was Dein Boden an diesem Morgen von Dir will, liegt eine ziemliche Lücke. Genau da fange ich an.

Wie ich dahin gekommen bin, erzähle ich Dir hier.

Mein Weg

Das ist meine Geschichte

Davor

Erst der Beruf, dann die Wissenschaft

Zuerst kam die Ausbildung zur Gärtnerin, dann das Studium: Geobotanik, Bodenkunde und Gartenbauwissenschaften, so grün kann das sein. Dazwischen kam die Rückkehr nach Berlin, in meine Heimatstadt, und ein Leben mit zwei Kindern. Ich dachte damals, der Weg sei jetzt ziemlich klar.

2021

Der Betrieb war nicht mein Ort

Produktionsgärtnerei, Ausbildungsgärtnerei, Gartenbaumschule als Ausbilderin und Gärtnerin im Botanischen Garten Berlin: Ich habe wirklich versucht, mich in Betrieben einzubringen. Nur erreicht man dort Pflanzen und keine Menschen, und die Gärten, um die es mir geht, entstehen bei Menschen zu Hause.

Also habe ich angefangen zu beraten, damals noch als Gartenrebellin (Das war mein erster Name). In derselben Zeit sind mein Blog und mein Instagram-Kanal entstanden.

2023

Zwei Wege gleichzeitig

In diesem Jahr stand ich das erste Mal vor einer Fernsehkamera und durfte erklären, woran man gute Pflanzen erkennt. Und im selben Sommer kamen die Berliner Gärten auf mich zu. Zuerst ging es tatsächlich um Rasenmähen und Hecke schneiden. Ok, das ist die eine Art zu gärtnern und die Idee von Mitarbeitern stand im Raum.

Dann kam nach einem Zeckenbiss die erste Borreliose. Also habe ich angefangen, das Gärtnern online aufzustellen. Es war ein Jahr, in dem ich gelernt habe, wie viel Ordnung es braucht, damit gärtnerische Freiheit funktioniert.

Gunhild Rudolph schneidet lächelnd Holunderblüten (Sambucus nigra) von einem Strauch.

2024

Von der Beratung zum Unterrichten

Je mehr Gespräche ich geführt habe, desto öfter hörte ich dieselbe Geschichte. Es fehlte nicht an Informationen, denn die gibt es reichlich. Interessant wird es, wenn man mit dem Gelesenen allein vor dem eigenen Beet steht und nicht weiß, ob das alles für den eigenen Garten überhaupt gilt.

Seitdem unterrichte ich in Kleingartenanlagen, in Agenturen und in meinen Onlinekursen, frei nach dem Motto grün.wild.wunderbar:

Erst verstehen, dann pflanzen, dann genießen

Es gibt Gartentrainings in der Gruppe und einzeln, dazu Webinare zu den Herzstücken des Gartens.

2025

Wald ist Garten, nur in groß

Nach vielen Anläufen hat es 2024 endlich geklappt: Ich kann Forstwirtschaft studieren. Die Natur hält nun mal nicht am Gartenzaun an. Ich denke in größeren Zeiträumen und liebe Gelassenheit.

Dazu kamen der Abschluss an der Deutschen Gartenakademie in Frankfurt, der erste Garten-Jahreskreis im Mai und im Juni der Austausch mit anderen bei Urban Utopia.

Gunhild Rudolph bim Protrait im Wald während der vegetationsarmen Zeit als Teil von Beobachtung und Aufenthalt im naturnahen Umfeld.

2026

Das Jahr der Vertiefung

Mit der Natur um uns herum ist es so: Wald und Garten erzählen oft dieselbe Geschichte, nur in verschiedenem Tempo.

In diesem Jahr gab es in der kraut&rüben einen langen Artikel über mich zu lesen. Das Garten-Bootcamp „Garten starten“ hat über 350 Anmeldungen bekommen. Der Garten-Jahreskreis geht in die nächste Runde. Und die erste Herbst-Akademie geht der Frage nach, wie wir dem Klimawandel in unseren Gärten begegnen können.

2027

Was als Nächstes kommt

Das forstwirtschaftliche Praktikum bei den Berliner Forsten ist abgeschlossen. Und wenn alles nach Plan läuft, kommt in diesem Jahr auch das Studium zum Abschluss: B.Sc. Forstwirtschaft.

Im Mai startet der nächste Garten-Jahreskreis. Ich freue mich auf die nächsten Schritte, ein paar besondere Ideen habe ich schon.

Zum Weiterlesen

Noch mehr über mich

Gunhild Rudolph hält eine rote Katze im Arm.
Wo ich herkomme und was das mit meinem Blick auf Gärten zu tun hat.
Gunhild Rudolph steht im Sonnenlicht neben Pflanzen, ruhiger Moment der Verbundenheit.
Ein Weg, der nicht geradeaus verlief.
Gunhild Rudolph kniet in einem grünen Feld und hält ihren Hund.
Die längere Fassung, vom ersten Beet bis zur Gartenberaterin.
Porträt von Gunhild Rudolph, der Gartenhebamme, im karierten Blazer im Freien.
Woher der Name kommt und was er über meine Arbeit sagt.
Ein Porträt von Gunhild Rudolph im grauen Oberteil, die lächelnd in die Kamera blickt.
Für alle, die es ganz genau wissen wollen.

Und jetzt Du

Wenn Du wissen willst, wie ich arbeite

Am ehesten merkst Du das, wenn Du es ausprobierst. Vielleicht mit einem einzelnen Gartenkurs zu einem Thema, das gerade ansteht. Vielleicht gleich mit dem ganzen Jahr in der Gruppe. Und wenn Du erst einmal reden möchtest, geht das auch.

C-Falter mit orangefarbenen Flügeln auf einem Baumstamm
Aktuell im Programm
Herbst-Akademie 2026 · ab 10. September