Der Morgen ist kühl und negelig. Fast schon wie im November. Ich liebe diesen Herbst und bin gespannt, was dieser 12 von 12 mit sich bringt. Im Grunde hoffe ich, dass sich nichts alles überschlägt: Denn Herbstzeit ist Pflanzzeit und mein Tag müsste eigentlich 60 Stunden haben, damit ich alles unter einen Hut bekomme.
Abends weiß ich manchmal gar nicht mehr, was ich alles gemacht habe (und ja, meist ist die Liste wirklich sehr lang als Mama, Selbstständige und gerade Vollzeitpraktikantin bei Berliner Forsten).
Es gibt Tage, die sind wie Schätze. Heute ist einer davon.
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Die ersten Nacht ist sie nun hier: Die neue Partnerin für unser Herr Kaninchen. Sie ist noch jung und neugierig und scheu. Mit Brownie kuscheln geht aber schon. Und ja, die Box ist nach vorne und oben hin offen.
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Es machte klick – und dann nichts mehr. Sonst macht es ja „klick-klickedi-klick“ und du weißt, in welche Richtung du suchen musst. Vor einigen Tagen hatte sich allerdings ein Stecker in Luft aufgelöst. Jetzt sind sie wieder vereint und es wird ein schöner Tag.
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Die Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) ist in der Waldwirtschaft und im Naturschutz verpönt. Wurde sie nach dem Krieg extra aus Nordamerika eingebracht, damit wir hier schnellwachsendes, qualitativ hochwertiges Holz bekommen.
Nur hält sich die Traubenkirsche an ihre nordamerikanische Wuchsform. Hier macht sie die Bestände dicht, wird über Vögel gut vermehrt und treibt immer wieder gerne aus.
Manchmal, ganz manchmal, gibt es doch so schöne Holzbohlen.
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Der Herbst kommt mit Nebel und diesem besonderen Herbstlicht. Irgendwie beginnt jetzt die magische Zeit. Na gut, ganz magisch wird es heute nicht: Es ist ein weiterer vielseitiger Tag im Forstpraktikum.
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Die Rückepferde, die eigentlich nicht rücken sondern Vorarbeiten (also die Stämme aus dem Wald zum Weg ziehen), werden eingewiesen.
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Die Pferde rücken heute aber nicht, sie unterstützen den Kampfmittelräumdienst indem sie flächig liegende Stämme zu Seite räumen, damit die Metallsonden arbeite könne. Bis zu 2 Meter tief werden Metallteile erkannt. Immer wieder piept es.
Das sind jetzt alles keine klassischen Gartenthemen, ich weiß. Aber sind Arbeiten in und mit der Natur (und den ein oder amderen verschütteten Kram haben wir ja auch im Garten, oder?).
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Danke an Caro, die unermüdlich jeden Monat diese Blogparade veranstaltet. Ich bin schon auf den 12. Oktober gespannt: Da werde ich im Forstpraktikum sein und noch drei Abende Herbst-Akademie-Abende vor mir haben (Pflanzen für Trockenheit und Hitze, Schritt-für-Schritt-Entwicklung, Gartenplanung 2027).
Das war im vergangenen Monat mein 12 von 12 im Juli.

