Seit zwei Wochen sind wir an der Ostsee. Angekommen sind wir bei scharfen Ostwind, dann fror die Ostsee zu: Die Ostsee friert zu. Die letzten Tage hatten wir Schnee und heute wird es mild. Es führen jetzt zwölf Bilder durch diesen Tag an der Ostsee auf Rügen. Danke für dieses Geschenk.
1 von 12

Auch wenn die Sonne heute nicht zu sehen ist, höre ich das Lied in meinem Kopf. Das beschreibt so gut das Gefühl bei solch einem Anblick:
Jeden Morgen geht die Sonne auf in der Wälder wundersamer Runde.
Und die schöne, scheue Schöpferstunde, jeden Morgen nimmt sie ihren Lauf.
Jeden Morgen aus dem Wiesengrund heben weiße Schleier sich ins Licht,
uns der Sonne Morgengang zu künden, ehe sie das Wolkentor durchbricht.
Jeden Morgen durch des Waldes Hall´n, hebt der Hirsch sein mächtiges Geweih.
Der Pirol und dann die Vöglein alle, stimmen an die große Melodei.
(Hermann Claudius, 1937)
Und wenn man ganz doll heranzoomt, sieht man zwischen Schneeeis und Himmel einen dunklen Streifen: Dort ist das Wasser offen.
2 von 12

Sie sind schon vereist, die Herzen und zaubern mir ein Lächeln aufs Gesicht. Schön, dass sich jemand die Zeit genommen hat, diese Herzen ein den Schnee am Strand zu laufen.
3 von 12

Ob ich mich satt sehen kann an diesem weiß und weiß und grau und blau und Verläufen? Irgendwie nicht. Ob ich mich satt fühlen kann an dieser Weite, der Stille, der Klarheit. Ich glaube nicht.
4 von 12

Leider ist der Schlüssel noch nicht aufgefunden. Er wird wieder auftauchen, wenn der Schnee schmilzt. Weit kann er nicht sein.
5 von 12

Es beginnt zu schneien. Es ist ein nasser Schnee.
6 von 12

Frühlingsgruß für drinnen. Auch wenn ich ein Fan von Blumensträußen aus der Natur bin, freue ich mich jetzt über eine Vase voll Blumen.
7 von 12

Zwischen zugefrorener Ostsee und verschneitem Dünenwald gibt es Strand mit Schnee.
8 von 12

Bei Sonnenschein und weiter Sicht bestimmt auch sehr schön. Jetzt ist es wirklich zu windig um hier zu Rasten. Die Schneeflocken fetzen auf Wagen und in den Augen
9 von 12

Danke für die angenehme Gesellschaft! Der Hund hatte seine Freude, die Jungs auch. Jetzt darf es wieder rein gehen zum Aufwärmen.
10 von 12

Toll zu sehen, wie viel Niederschlag erst einmal in den Bäumen hängen bleibt, eher er auf dem Boden aufkommt… oder eben nicht. Das nennt man Interzeption.
11 von 12

Deswegen ist es sinnvoll, die Staudenreste einfach stehen zu lassen: Man weiß, wo was steht, die ein oder anderen Insekten können darin überdauern (ob als Ei oder sonst wie) und der Schnee wird fixiert. Macht irgendwie Sinn beim Gärtnern im Jahresverlauf.
12 von 12

Durchgepustet. Zufrieden. Gute Nacht.
Auch dieser Beitrag ist wieder angeregt durch die Blogparade von Caro. Es ist eine schöne Tradition geworden, sich einen Tag im Monat besonders anzuschauen. Am 12 von 12 im Januar gab es auch Eis und Schnee, dort nur in Berlin und Eberswalde.

