Kakao-Honig-Pralinées und Knusperhäufchen

Veganes Naschen im Herbst mit einer Blogparade. Was es alles gibt! Und Weihnachten steht ja auch schon fast vor der Tür…

Warten, bis die Leckereien erkaltet sind ❤️

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, da habe ich sehr auf die Ernährung geachtet. Damals bin ich auf „rohvegan“ bzw. auf die Vollwertkost von Dr. Bruker gestoßen. Man könnte meinen, ich sei sehr dogmatisch gewesen – damals. Im Rückblick war ich das auch: Kein Zucker, nichts sonderlich erhitzen, alles in frisch, alles in bio. Möglichst wenig verarbeitet.

Damals habe ich nach einer Lösung für eine Herausforderung gesucht, wo uns selbst die Ärzte nicht helfen konnten. (Klingt abgedroschen, war aber so.) Ohne weiter ins Detail gehen zu wollen: Wer um die Gesundheit seines Kindes bangt und kämpft, weiß, wovon ich rede. In der Hoffnung, ein körperliches Leiden aufzulösen.

Long story short: Hat nichts gebracht bei uns. Aber ein Rezept ist hängen geblieben. Ein Rezept für etwas Süßes. Warum hier auf dem Gartenblog auf einmal ein Rezept her kommt?

Weil ich bei der Blogparade von der lieben Ingrid mitmache: Vegan naschen im Herbst: mein liebstes Rezept für Süßes .

Hier kommt mein veganes Rezept zum Naschen im Herbst:

1. Kakao-Honig-Pralinées

und weil es einfach so lecker ist: Schon in Vorfreude auf Weihnachten mein Lieblingsrezept für Plätzchen, welche nicht gebacken werden müssen!

2. Knusperhäufchen


1. Kakao-Honig-Pralinées

Du brauchst

  • 150 g wirklich gutes Kokosöl
  • 6 EL sehr guter Kakao
  • 2 EL Honig
  • eventuell frisch gemahlene Nüsse
  • Silikonpralinenform

Die Zubereitung ist ganz einfach:

  1. Kokosöl in einem kleinen Topf schmelzen lassen. In keinem Fall kochen lassen!
  2. 2-6 EL Kakao dazugeben und rühren.
  3. 2 EL Honig dazugeben und rühren bis dieser aufgelöst ist.
  4. Eventuell die gemahlenen Nüsse dazu geben.
  5. Mit einem Esslöffel die flüssige Masse in die Silikonförmchen füllen.
  6. Erkalten lassen – kann im Tiefkühlfach beschleunigt werden
  7. Ab und an ein Schmackstück auf der Zunge zergehen lassen.

Achtung:

  • Darf natürlich nicht zu warm gelagert werden, sonst schmilzt das alles wieder.
  • Und natürlich nicht alles auf einmal vernaschen. Öl ist immer noch – Öl.

2. Knusperhäufchen

Das war schon früher als Mädchen mein absolutes Liebligsrezept zur Weihnachten!

Süß, schokoladig, kakaoig, knusprig – herrlich! So soll Weihnachten sein!

Du brauchst:

  • 250 g Kokosfett
  • 250 g Puderzucker
  • weniger als 100 g Kakao
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 El Neßkaffeepulver
  • 250 g Cornflakes

Im Grunde sagt das Foto aus meinem Kochbuch alles, oder?

Lieblings-Knupserhäufchen

Das Kokosfett wird in einem großen Topf geschmolzen, Puderzucker (hier kein Honig!), Kakao, Vanillezucker und Nescafé unterrühren. Ob es auch ohne Koffein mit Carokaffee geht, habe ich noch nicht probiert. Auf jeden Fall ist dieser Akzent des Cafés sehr fein und lecker! Beim Nescafé ist es wichtig, diesen vorher nicht, wie auf der Packung geschrieben, mit Wasser aufzulösen. Das Wasser zieht nämlich sonst in die Cornflakes. Diese werden dann weich und die Knusperhäufchen sind keine Knusperhäufchen mehr.

Ich schütte die Cornflakes immer gleich mit in den Topf hinein. Das hat den Vorteil, wenn nachher beim Häufchen formen die Kakaomasse schon fest wird und im Topf haften bleibt, kann alles vorsichtig wieder erwärmt werden.

Das Unterheben der Cornflakes dauert eine Weile bis alle Flakes schön bedeckt sind.

Die Häufchen lassen sich sehr einfach mit zwei Teelöffeln aus dem Topf holen und auf dem Pergamentpapier verteilen.

Viel Freude beim Nachbereiten und auf der Zunge schmelzen lassen. Mit richtig gutem Gewissen. Der Herbst und Weihnachten kann kommen!

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